Google antwortet erneut mit persönlicher Mail

Diesmal ging es nicht wie am 14. Februar 2006 um die Aufnahme einer meiner Websites in die Schatzkammern der populärsten Suchmaschine der Welt, sondern um die Weigerung seitens Google, mich als Publisher für Adsense-Anzeigen zuzulassen. Damit andere vom Pech verfolgte Webmaster Hoffnung schöpfen und von meiner Erfahrung lernen können, fasse ich den Vorgang kurz zusammen. Nach der Anmeldung meines privaten Blogs, den ich damals noch bei Blogger.Com pflegte, erhielt ich am 21. Februar zunächst eine frustrierende Antwort:

… Bei der Überprüfung Ihrer Bewerbung haben unsere Experten festgestellt, dass sie die Kriterien für unser Programm nicht erfüllt. Aus diesem Grund können wir Sie nicht in unser Programm aufnehmen.

Wir haben bestimmte Richtlinien festgelegt, die nach unserer Auffassung dazu beitragen, die Effektivität von Google-Anzeigen zu gewährleisten, und zwar sowohl für unsere Website-Publisher als auch für unsere Inserenten. Wir prüfen alle Publisher und behalten uns das Recht vor, Bewerbungen abzulehnen …

Einen Monat später versuchte ich es mit einer größeren Website, für die ich jedoch am 11. März ebenfalls eine Absage erhielt. Da es im Januar zu einem technischen Maleur auf einer anderen Website von mir gekommen ist und im Dezember vergangenen Jahres eine benachbarte Firma mit der gleichen Geschäftsadresse aus dem Adsense-Programm ausgeschlossen wurde, vermutete ich einen unglücklichen Zusammenhang und schrieb an Google: Weiterlesen → „Google antwortet erneut mit persönlicher Mail“

Videoschnitt am Computer erfordert viel Geduld

Achtung! Dieser Beitrag aus dem Textarchiv von Thomas Jannot ist eine Leseprobe aus der nächsten Ausgabe der internationalen Sonderhefte von PC Direkt, die in sechs Sprachen in bis zu 10 Ländern zugleich erscheinen.

Die Videobearbeitung am PC wird von unbedarften Anwendern meist unterschätzt. Schuld daran sind Softwareanbieter, die unrealistische Leichtigkeit suggerieren. Tatsächlich müssen Sie selbst für die Produktion eines etwas anspruchsvolleren Urlaubsvideos viele Stunden Arbeit einplanen.

Das Problem sind weniger die Programme selbst. Sie bieten in der Regel alles, was Sie brauchen, um sofort loslegen zu können. Doch mit ein paar Schnitten und etwas Musikuntermalung ist es nicht getan. Gute Schnitte wollen gekonnt sein. Um geeignete Übergänge von einer Sequenz zur anderen zu finden, ist wiederholtes Anschauen des Rohmaterials erforderlich. Wer mehrere DV-Kassetten von seiner Urlaubsreise mitgebracht hat, wird sehr viele Stunden allein dafür brauchen, um sie nur nach den besten Aufnahmen zu durchsuchen. Doch wer hat die Geduld, sich alles am Stück anzuschauen? Also werden Tage vergehen. Weiterlesen → „Videoschnitt am Computer erfordert viel Geduld“

Google Mars zeigt Bilder vom Roten Planeten

Nach Google Earth und Google Moon ist beim Weltmeister der Content-Aggregation nun der Mars an der Reihe. Erste Google-Karten zeigen einen Teil der Marsoberfläche entweder als Höhenprofil oder Schwarzweiß-Foto vom Mars Global Surveyor. Alternativ gibt es auch Infrarotaufnahmen der Mars Odyssey-Mission, melden unter anderem PC Professionell und Golem. Weiterlesen → „Google Mars zeigt Bilder vom Roten Planeten“

UMTS-Nachfolger HSPA erreicht bis zu 1,8 MBit/s

Mobilfunker, denen UMTS zu langsam ist, können sich auf HSPA freuen. Wenn die Netzbetreiber auf diese Übertragung umstellen, wären mit einem geeigneten Handy Downloadraten von bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde zu erreichen. In einer weiteren Ausbaustufe sollen sogar 3,6 MBit/s möglich sein, meldet die Computerzeitschrift PC Professionell. Weiterlesen → „UMTS-Nachfolger HSPA erreicht bis zu 1,8 MBit/s“

Kleine Anbieter kommen schneller an EU-Domain

Seit wenigen Monaten ist es möglich Webadressen mit der Endung .eu zu reservieren. Bislang hatten Inhaber von geschützten Marken und Firmen Vorrang. Doch diese Frist läuft nun aus. Jetzt steigen auch für private Interessenten die Chancen auf gute Namen. Voraussetzung ist allerdings, dass man die Adresse bei einem kleineren Provider beantragt, berichtet die Fachzeitschrift Internet Professionell in ihrer neuesten Ausgabe 5/06. Bei den großen Anbietern herrscht schon seit Monaten Andrang für die Vergabe, die am 7. April mittags startet. Weiterlesen → „Kleine Anbieter kommen schneller an EU-Domain“

Wenn mehr Besucher kommen als normal

Es gibt Tage, da zählen die Counter einer Website ohne ersichtlichen Grund deutlich mehr Besucher als an anderen Tagen. Dabei hat man nichts Neues geschrieben oder sonst etwas unternommen, was dem höheren Traffic förderlich gewesen sein könnte. Dann kann es fast nur noch am Wetter liegen. Das ist gut für die Statistik, hat aber wenig mit der Realität zu tun. Jüngst geschehen bei TippsBlogger.DE.

Das kleine „Writer’s Home 4 The Googless“ dient lediglich als Portblog für private Blogger mit einer Handvoll Beiträgen, die wirklich nicht der großen Rede wert sind. Aber seit ein paar Tagen laufen dort die Zähler heiß. Der Grund dafür sind so genannte Crawler und Bots der verschiedensten Suchmaschinen und sonstigen Indizes, die zufällig ihre Arbeit verrichten. Analysiert man die IP-Adressen in den verschiedensten Log-Dateien, kommt schnell Ernüchterung auf:

Allein Avantgo und Google vergnügten sich an einem Tag mehrere Dutzend Mal mit jeweils verschiedenen Internet Protocol-Nummern an den Inhalten, die zumindest Google eher weniger gefallen dürften. Denn Google fällt deshalb unangenehm ins Gewicht, weil diese Suchmaschine Tippsblogger zwar regelmäßig durchsucht, aber nicht indiziert. Hinzu kommen ständig neue mehr oder weniger als Index getarnte Linkfarm-Mutationen, die aus fremder Arbeit Kapital schlagen.

Eine gute Anlaufstelle, um IP-Adressen zu analysieren, sind die „Free Online Network Utilities“ auf Central Ops. Mit dem Domain Dossier und etwas Gespür für Domain-Inhaber lässt sich schnell in Erfahrung bringen, ob hinter auffällig ähnlichen Nummern eines Adressraums wirklich interessierte Besucher oder nur automatisierte Prozesse stecken.