Es darf weiterhin der und das Weblog heißen

Vor einem halben Jahr schrieben wir hier, dass der Artikel für den beziehungsweise das Weblog noch nicht feststeht:

Im Internet kommt es vor allem unter Kontrahenten in Kommentaren immer wieder zum Streit darüber, wie der richtige Artikel für das Wort Weblog lautet. Zurzeit sind beide Formen korrekt. Das Buch „Die deutsche Rechtschreibung“ des Duden-Verlags schreibt noch keine Regel vor und will in 2006 darüber entscheiden. Ein Anruf bei der Sprachberatung (0900/1870098) ergab, dass es auch keine so genannte „Vorzugsvariante“ gibt. Der Berater *vermutet* jedoch, dass die Schreibweise „vom Log“ (hat er so gesagt) abgeleitet werde, und deshalb (?) der bevorzugte Artikel „der“ lauten könnte. Aber wenn er tatsächlich *das* Log (lt. Duden den „Fahrgeschwindigkeitsmesser eines Schiffes“) meinte, hätte er den Artikel „das“ bevorzugen müssen. Vielleicht meinte er jedoch *den* Logos, das griechische Wort im Duden für „(die) sinnvolle Rede; (die) Vernunft; (das) Wort“. Mark Twain hat recht Recht (neue Rechtschreibung) gehabt: Deutsche Sprache – schwere Sprache, besonders dann, wenn es um Geschlechter und Anglizismen geht. Das Hörbuch von Zyx ist noch besser.

Laut einer Meldung der Fachzeitschrift Internet Professionell seien in der 24. Auflage des Dudens, die am 22. Juli erscheinen soll, beide Geschlecher korrekt.

Mini-Tool analysiert Crawler von Suchmaschinen

Das PHP-Skript Crawltrack (www.crawltrack.info) registriert die Besuche auf einer Website und liefert detaillierte Statistiken darüber. Besonders interessant sei dies, wenn man eine neue Website aufgesetzt hat, berichtet das Fachmagazin Internet Professionell: Wann untersucht Google die neuen Seiten? Und wann tauchen die Seiten dann tatsächlich im Google-Index auf? Wie regelmäßig schaut Google überhaupt vorbei? Weiterlesen → „Mini-Tool analysiert Crawler von Suchmaschinen“

Digi-Info und BGB-InfoV helfen gegen Abmahnfallen

Websites können eine Reihe von juristischen Fallstricke enthalten, die die Besitzer möglicherweise teuer zu stehen kommen können. Darauf weist das Fachmagazin Internet Professionell hin. Beispielsweise müsse das Impressum alle Pflichtangaben enthalten, wenn man keine Abmahnung riskieren will. Anhand des Impressums-Assistenten auf Digi-Info.de könne man sich Schritt für Schritt zum korrekten Impressum führen lassen.

Fremde Inhalte dürfen nicht ungefragt verwendet werden, dazu gehören auch Fotos oder Ausschnitte von Stadtplänen. Die vorherige Zustimmung des Urhebers ist zwingend erforderlich und im Idealfall schriftlich einzuholen. Gleiches gilt für fremde Markenbezeichnungen in den Meta-Tags oder auf der Webseite. Um ganz sicher zu gehen, sollte man über die Datenbank des Deutschen Patent- und Markenamtes die Angaben zu Marken recherchieren.

AGBs dagegen müsse man grundsätzlich nicht angeben. Allerdings empfehle sich der Einsatz von Allgemeinen Geschäftsbestimmungen bei vertraglichen Beziehungen zu anderen Gewerbetreibenden. Diese AGBs müssen dann jedoch juristisch korrekt sein und sollten individuell auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Bei Preisauszeichnungen gelte: Die Endkundenpreise müssen nach der Preisabgabenverordnung angegeben werden, also Preise inklusive Mehrwertsteuer. Ferner müsse auf die anfallenden Versandkosten bei jedem einzelnen Artikel hingewiesen werden. Auch deutlich gestaltete Hinweise auf das Widerrufs- beziehungsweise Rückgaberecht von Verbrauchern nach dem Fernabsatzgesetz müssten enthalten sein. Mustertexte mit weiterführenden Informationen für korrekte Belehrungen zum Widerrufs- und Rückgaberecht finde man in der Anlage zur Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht (BGB-InfoV).

Windows Vista bietet mehr Sicherheitsfunktionen

Unter dem Namen Bitlocker führt Microsoft in dem neuen Betriebssystem Windows Vista eine Technik für mehr Sicherheit ein. Bitlocker verschlüsselt nicht bloß Nutzerdaten, sondern die komplette Festplatte. Somit seien alle Daten vor Diebstahl und Missbrauch geschützt noch bevor das Betriebssystem startet, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell. Das könne vor allem wichtig sein, wenn etwa das Notebook mit wichtigen Firmendaten gestohlen wird. Der Dieb soll dann nur noch Datensalat auf der Festplatte finden. Weiterlesen → „Windows Vista bietet mehr Sicherheitsfunktionen“