Zeitschrift warnt vor Heuschreckentricks

Einen handfesten Beitrag zum Thema Firmenübernahmen hat das Unternehmermagazin Markt und Mittelstand (MuM) veröffentlicht. Weil es kein „ehrenhaftes Verhältnis mehr zwischen Unternehmen und Banken“ gäbe, beschreibt MuM in einer ungewöhnlich konkreten Story, wie Banken notleidende oder strategisch unpassende Kredite an ausländische Finanzinvestoren veräußern und Komplikationen verursachen. „Die wollten sich mit Hilfe der Kredite unserer Firma bemächtigen“, wird ein Unternehmer zitiert, dessen Name von der Redaktion geändert wurde. Hintergrund solcher Aktionen seien immer öfter Banken, die ihre Firmenkunden als zu riskant oder unpassend einstufen. Weiterlesen → „Zeitschrift warnt vor Heuschreckentricks“

Freiberufler bleiben pessimistisch

Die meisten Freiberufler beurteilen ihre wirtschaftliche Lage auch im vierten Jahr in Folge als ausreichend bis mangelhaft und die weitere Entwicklung eher pessimistisch. Einige wenige Berufsgruppen sehen etwas Licht am Ende des Tunnels, zum Beispiel die Heilhilfsberufe, Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer, Dolmetscher und Übersetzer sowie freiberufliche Biologen. Sie beurteilen ihre Lage nicht mehr ganz so düster, wie noch im letzten Jahr. Das ergab eine Erhebung des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB). Weiterlesen → „Freiberufler bleiben pessimistisch“

Familienbetriebe verzichten auf neue Bilanzregeln

Wie das Handelsblatt berichtet, verzichten einige Familienunternehmen auf die Umstellung auf die neuen Bilanzregeln IFRS (International Financial Reporting Standards). Dahinter steckt die Angst, nach diesen Bilanzregeln Eigenkapital zu verlieren, da entsprechend der IFRS-Vorschrift IAS 32 nur dann ein Eigenkapital vorliegt, wenn der jeweilige Kapitalgeber keinen individuellen Anspruch auf Rückzahlung der Investition hat. Das aber, so warnt das Institut der Wirtschaftsprüfer IDW, lasse sich nach dem deutschen Kündigungsrecht der Gesellschafter nicht ausschließen. Klassisches Eigenkapital von OHGs und KGs werde damit nach der Umstellung zu Fremdkapital. Das kann im Extremfall so weit gehen, dass Unternehmen mit der Bilanzierung nach IFRS von einer üppigen Eigenkapitalquote in ein Minus rutschen. Weiterlesen → „Familienbetriebe verzichten auf neue Bilanzregeln“

Förderpreis will Nachhaltigkeit prämieren

Mittelständische Unternehmen, die sich das harmonische Zusammenwirken von Ökologie, Ökonomie und Soziales als langfristiges Ziel gesetzt haben und entsprechende Projekte aktuell umsetzen, können sich für den Förderpreis "Nachhaltiger Mittelstand" 2006 bewerben. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der EthikBank zusammen mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken vergeben. Weiterlesen → „Förderpreis will Nachhaltigkeit prämieren“

Handwerk fordert rückwirkende Absetzbarkeit

Die im Koalitionsvertrag der Regierung vorgesehene und im Januar zu verabschiedende steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen muss in jedem Fall rückwirkend zum 1. Januar 2006 in Kraft treten. Das fordert Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt. Weiterlesen → „Handwerk fordert rückwirkende Absetzbarkeit“

GfK sieht Konsumklima erstaunlich positiv

Die Stimmung der Verbraucher scheint zu steigen. Sie sei zum Jahresende erstaunlich positiv, meldet das Marktforschungsinstitut GfK in seiner heute vorgestellten Konsumklima-Studie für Dezember. Vor allem die Bereitschaft für größere Anschaffungen habe zugenommen. Der Konsumklima-Indikator prognostiziert einen Anstieg von 3,4 Punkten im Dezember auf 3,8 Punkte für Januar. Weiterlesen → „GfK sieht Konsumklima erstaunlich positiv“

Konjunktur soll an Fahrt gewinnen

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht ähnlich wie der Bundesverband der Selbstständigen (BDS) Licht im Tunnel, aber noch nicht dessen Ende. "Die Konjunktur gewinnt unübersehbar an Fahrt. Schließlich sind die Auftragsbücher gut gefüllt", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Dr. Ludolf-Georg von Wartenberg, der "Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung" in der Weihnachtsausgabe des Blattes. Der BDI rechne für das Jahr 2006 zwar mit einem kräftigen Wachstum, von einem Boom könne man jedoch nicht ausgehen. Ähnliches gelte für den Arbeitsmarkt. Er werde sich 2006 etwas entspannen, eine Trendwende sei aber nicht in Sicht. Wartenberg weiter: "Langfristig dürfte sich der Stellenabbau am deutschen Standort sogar weiter fortsetzen.“ (ml)