Google antwortet mit persönlicher Mail

Heute hat das deutsche Support-Team von Google endlich auf eine von drei Mails von mir geantwortet. Mit korrekter Anrede und einem einführenden Text, aus dem sich schließen lässt, dass die Jungs meine Angelegenheit tatsächlich nachvollzogen haben. Das spricht für Google. In dem Schreiben heißt es unter anderem:

Wenn Sie eine für die Löschung Ihrer Website korrekte robots.txt platziert und die entsprechenden Daten über unser automatisches System zum Entfernen von URLs übermittelt haben, erfolgt eine vorübergehende 180 Tage währende Entfernung Ihrer Website aus unserem Index.

Eine Löschung wirke unabhängig davon, ob die robots.txt-Datei nach der Verarbeitung von Anforderungen entfernt oder verändert wurde. Der Prozess sei vollautomatisiert. Daher könne Google keine manuellen Änderungen für individuelle Sites vornehmen. Weitere Informationen zu Funktionen, die den Zugriff durch Suchroboter verhindern, seien in den Informationen für Webmaster zu finden.

Jetzt weiß ich zumindest, woran ich bin. 180 Tage Sperrung wegen eines Missgeschicks sind eine verdammt lange Zeit. Sie wäre ein geringeres Problem, wenn sichergestellt ist, dass es anschließend zu keinen neuen Problemen kommt. Noch ein Fehler könnte zu über einem Jahr (!) Auszeit führen, was ein enormes Risiko ist. Deshalb müssen Arbeiten an der Google-Konsole und der robots.txt peinlich genau bedacht sein.

Warum sich Webmaster damit auseinandersetzen müssen, können Sie unter anderem in meinem Editorial im MittelstandsBlog und in ausführlichen Beiträgen von Martin Goldmann lesen.

Permalinks verursachen Duplicate Content

Wer wie wir Permalinks für sämtliche Beiträge nachträglich ändert, riskiert so genannten Duplicate Content. Das mögen Suchmaschinen wie Google überhaupt nicht, was zu Problemen bei der Indizierung führen kann. Bei uns funktionierten lesefreundliche Permalinks lange Zeit nicht, weil der Server dafür nicht eingerichtet war. Erst ein Upgrade brachte den gewünschten Erfolg. Das verursachte jedoch ein neues Problem: Zahlreiche Beiträge waren nun doppelt verlinkt. Zum einen über kurze p-Nummern und zum anderen über lange Permalinks. Weiterlesen → „Permalinks verursachen Duplicate Content“

Permalink-Problem in WordPress ist gelöst

WordPress bietet eine ausgezeichnete Dokumentation, die nahezu alle Eventualitäten berücksichtigt. Wem die englischen Erläuterungen too much sind, hier eine kurze Zusammenfassung: Wir haben zunächst WordPress von Version 2.0 auf 2.0.1 aktualisiert. Das hat jedoch nichts gebracht.

Voraussetzung für Links mit der Überschrift eines Postings anstelle von p-Nummern sind Servereinstellungen, die Optionen in der .htaccess-Datei im Hauptverzeichnis der Worpress-Installation akzeptieren. Dazu muss das Apache-Modul „mod_rewrite“ anwendbar sein. Das ist bei Host Europe, wo TippsBlogger, der Vorgänger von TippSense zu Hause war, erst ab Webpack L möglich. Der Vorschlag von WordPress, eine Prüfzeile für die Variable SERVER_SOFTWARE in der vars.php im Verzeichnis wp-includes zu ändern, reichte in unserem Fall nicht aus. Wir hatten ein kleineres Webpack M und mussten es aufwerten. Nach einigen Minuten wurden die von WordPress automatisch in der .htaccess gespeicherten Änderungen für „/%postname%/“-Permalinks endlich akzeptiert. Weiterlesen → „Permalink-Problem in WordPress ist gelöst“

Suchbegriffe müssen zur Zielgruppe passen

Damit Suchmaschinen die eigene Website finden, müssen die Suchbegriffe den möglichen Fragen der potenziellen Besucher angepasst sein. Sehr spezielle Fachbegriffe oder seltene Produktbezeichnungen führen häufig ins Leere und bringen nur wenig Klicks. Auch wer zum Beispiel nach jahrelangem Medizinstudium stolz auf sein Wissen ist, wird dennoch potenzielle Kundschaft eher mit den Worten „Nasen-OP“ statt „Rhinoplastik“ gewinnen. Weiterlesen → „Suchbegriffe müssen zur Zielgruppe passen“

Ab 154 Bewertungen ist Ebay-Verkauf gewerblich

Wenn jemand regelmäßig bei Ebay Waren anbietet, muss er den Käufern auch Garantie und Gewährleistung einräumen. Zumindest nach einem Urteil des Amtsgerichts Bad Kissingen. Ein 14tägiges Widerrufsrecht müsse sein, forderten die Richter. Etliche Anbieter bei Ebay tarnten sich als Gelegenheitsverkäufer und würden so die Bestimmungen zum Verbraucherschutz umgehen.

Dennoch: Unternehmer im Rechtssinne ist jeder, der planmäßig und dauerhaft Leistungen gegen Entgelt anbietet. Ein eingerichteter Gewerbebetrieb oder eine Gewinnerzielungsabsicht sind dafür nicht erforderlich, urteilten die Richter. Ein Indiz für die Unternehmereigenschaft kann deswegen bereits darin zu sehen sein, dass ein Anbieter bei Ebay bereits 154 Bewertungen erhalten hat und nach den Ebay-Bedingungen als so genannter Powerseller anzusehen ist (Quelle: Internet Professionell 3/06).

Video zeigt Explosion eines Netzteils

Überlastete Netzteile können im schlimmsten Fall explodieren. Das ergab ein Test. Im Labor wurden Netzteile bis an die Leistungsgrenzen belastet. Das Verhalten oberhalb der vom Hersteller angegebenen Maximalleistung liefert Aussagen über die Stabilität des Netzteils und das korrekte Verhalten bei Überlast: Nach den ATX12V-Spezifikationen muss das Netzteil bei Abweichen von den Normspannungen oder Überschreiten der Maximalströme automatisch abschalten. Weiterlesen → „Video zeigt Explosion eines Netzteils“

Windows 2000 (!) besteht Olympia-Tests

Die komplette IT-Technik – Rechner, Notebooks und Server – bei den Olympischen Winterspielen in Turin läuft unter Windows 2000. Bei der Planung und beim Aufbau wurden Hard- und Softwarestände vor 18 Monaten „eingefroren“. Damals waren Windows XP und Windows Server 2003 den Verantwortlichen nicht stabil genug.

Das komplette Computersystem, an das alle olympischen Wettkampfstätten in und rund um Turin angeschlossen sind, wurde vor dem Auftakt der Spiele aufwändig getestet. Insgesamt wurden dafür über 100.000 Mannstunden aufgewandt. Zum Vergleich: Die Winterspiele selbst dauern nur 408 Stunden. Weiterlesen → „Windows 2000 (!) besteht Olympia-Tests“